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Wie gesund sind Low-Carb oder Paleo wirklich?
(15.05.2020) << zurück  Neues über fangocur 2/291  weiter >>
Low-Carb oder Paleo-Ernährung sind nicht empfehlenswert
Low-Carb-Diäten versprechen, das Fett an Bauch, Po oder Hüften zum Verschwinden zu bringen. Doch Achtung: Diese Diäten funktionieren nicht und sind auch ungesund
 
Fleisch hat viel Fett und sollte nur selten auf Ihrem Teller landen
Fleisch ist nach Low-Carb oder Paleo gesund. Aber Fleisch ist fett und noch dazu nährstoffarm und sollte nur selten auf Ihrem Teller landen
 
Natürliche und vollwertige Kohlenhydrate sind die gesündeste Form der Ernährung
Möglichst natürliche, vollwertige Kohlenhydrate helfen Ihnen beim Abnehmen und lassen das Fett wirklich schwinden
 
Natürliche vollwertige Kohlenhydrate regelmäßig essen für ein langes, gesundes Leben
Naturreis, Vollkorngetreide oder andere vollwertige, natürliche Kohlenhydrate gemeinsam mit frischem Obst und Gemüse sind die gesündeste Nahrung für Ihren Körper
 

Immer wieder lesen wir in diversen Magazinen oder hören im Radio Berichte über die Low-Carb- oder Paleo-Ernährungsform und deren Unterstützung bei der Gewichtsreduktion. Doch wie langfristig sinnvoll und gesund ist der Verzicht auf Kohlenhydrate oder deren Einschränkung für unseren Körper wirklich?

Völliger Verzicht auf Kohlenhydrate - eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unseren Organismus

Regelmäßig wird von unterschiedlichen Seiten die Methode des Low-Carb als effektives Mittel zur Gewichtsabnahme gepriesen.

Und ja: Menschen, die dieser Ernährungsschule folgen, erzielen kurzfristig betrachtet wahrscheinlich auch einen kleinen Erfolg, da wirklich einige Kilos purzeln. Viel wichtiger ist es jedoch, sich zu fragen, ob dieses Konzept eine echte Dauerlösung sein kann, die gesunde Ernährungsrichtlinien für ein ganzes Leben anbietet und unseren Körper jung, vital und schön hält. 

Neueste Forschungsergebnisse stellen dem Low-Carb-Ansatz in diesem Kontext jedoch ein äußerst mangelhaftes Zeugnis aus. Blieben wir im schulischen Jargon, so könnte man durchaus sagen, dass die Low-Carb-Methode zur Nachprüfung muss. Weshalb dem so ist, ist leicht erklärt: Nehmen wir Kohlenhydrate über die Nahrung zu uns, so gelangen diese über den Darm in den Blutkreislauf und erhöhen den Glukosespiegel. Als ganz natürliche Antwort darauf produziert nun unsere Bauchspeicheldrüse Insulin, dessen Aufgabe unter anderem darin zu sehen ist, die Glukose in unsere Körperzellen zu transportieren, um diese mit ausreichend Energie zu versorgen. Verzichten wir nun vollständig auf Kohlenhydrate, so könnte dieser Prozess nicht wie von der Natur vorgesehen stattfinden. Bestimmt würde der Körper zwar mit der Zeit die Fettdepots in den Zellen aufbrauchen, was sich dann als Gewichtsverlust bemerkbar macht. Bei der Aufspaltung dieses Fetts, auf das der Körper nur in Notfällen zurückgreift, entsteht jedoch eine Substanz, die sich Keton nennt, und unsere Körpersäfte sauer werden lässt. Dies wiederum kann auf Dauer zu einer potentiellen Schädigung unserer Muskeln und Organe führen.

Die grundlegende Frage unserer Ernährungsweise sollte daher viel mehr in Richtung folgender Überlegung gehen: Welche Lebensmittel halten uns gesund, mobil sowie jugendlich und sorgen in Kombination mit ausreichend Bewegung dafür, dass sich oben genannte Fettdepots gar nicht erst bilden?

Die Crux mit den tierischen Produkten - pflanzlich vollwertig leicht leben

Ein weiterer problematischer Aspekt der Low-Carb-Bewegung besteht in dem Faktum, dass in dieser Ernährungsform kaum eine Einschränkung bezüglich tierischer Produkte zu finden ist. Somit können hier Fleisch- und Milchprodukte sowie fast alle Öle bedenkenlos verzehrt werden. Es sind allerdings besonders diese Lebensmittel, die unseren Magen-Darm-Trakt äußerst nachteilig beeinflussen und daher keine optimale Unterstützung unserer Gesamtgesundheit gewährleisten. Durch häufigen Fleischverzehr kann es leichter zu Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten sowie Arteriosklerose kommen. Auch Milchprodukte schneiden hier nicht wirklich besser ab und sind auf Dauer konsumiert ebenfalls als sehr bedenklich zu betrachten.

Wenn wir nun - wie dies von den Befürwortern der Low-Carb-Bewegung häufig ins Treffen geführt wird - davon ausgingen, dass regelmäßiger Kohlenhydratkonsum zu einer unabwendbaren Gewichtszunahme führe, müsste dies in einer logischen Schlussfolgerung auch bedeuten, dass der Großteil der Menschen im klassischen Asien übergewichtig gewesen sein müsste. Die Erfahrung zeigt uns jedoch, dass selbiges nicht der Fall war und dort wo heute noch so traditionell gegessen wird, auch nicht der Fall ist.

Nicht Kohlenhydrate, sondern Fette machen fett!

Der absolute Großteil unserer modernen Zivilisationskrankheiten tritt erst dann gehäuft auf, wenn Menschen beginnen, eine stark westlich orientierte Nahrung mit vielen tierischen Produkten und Fetten zu sich zu nehmen. Im Umkehrschluss betrachtet, zeigt uns dies jedoch auch, wie wir es uns leichter und dadurch auch bedeutend gesünder machen können. Eine vollwertige, gesunde Ernährungsweise kann daher auf folgenden Pfeilern basieren:

  • hochwertige Kohlenhydrate aus Vollkornquellen (z.B. Dinkel, Gerste, Buchweizen, Quinoa oder Hafer)
  • ausreichend frisches, biologisches und regionales Gemüse
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Kirchererbsen
  • biologisches und regionales Obst
  • ausreichend frisches und gutes Wasser, auch in Form von Tee

Quellen: Dr. Shinya, Hiromi: Jung und gesund durch ein vitales Immunsystem. Wie Sie die entscheidenden Enzyme und Bio-Faktoren Ihres Körpers stärken. Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2012.

Dr. McDougall, John A. et McDougall, Mary: Die High-Carb-Diät: Abnehmen mit den richtigen Kohlenhydraten. Riva Verlag, München, 2015.

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